15.02.2019

Elektromobilität – Ladestationen im Test

ADAC Tests & schweizstrom-Tipps
Wenn die Elektromobilität vorankommen und sich in Deutschland flächendeckend verbreiten soll, muss eine gute Ladeinfrastruktur vorhanden sein. Damit nicht genug: Die Ladestationen müssen auch gut zu bedienen, nutzerfreundlich und vor allem in Bezug auf die Abrechnung transparent sein. 

Als Ökostrom-Anbieter und Unterstützer der Elektromobilität informieren wir über die aktuelle Lage der e-Ladestationen in Deutschland und geben nützliche Tipps für das Laden an einer öffentlichen Ladesäule.

Der ADAC-Testbericht

2018 veröffentlichte der ADAC seine Testergebnisse zu e-Ladesäulen in Deutschland. Dabei wurden Ladestationen in den Städten Berlin, Hamburg, Köln, München, Leipzig und Stuttgart getestet. Der wichtigste Punkt zuerst: An allen getesteten Ladestationen konnte Strom gezapft werden. Doch es wurde auch Optimierungspotenzial festgestellt, vor allem in Sachen Nutzerfreundlichkeit. Es wurde nur ein Mal die Note "sehr gut" vergeben, 29-mal die Bewertung "gut" und sechs Ladesäulen wurden als sehr mangelhaft eingestuft.

Der ADAC stellte fest, dass unter anderem der Bedienkomfort und die Preistransparenz an einigen Ladesäulen zu wünschen übriglassen.

ADAC_Ladestationen_Test_2018

Quelle: ADAC 2018

Kurzum: Das Laden von Elektrofahrzeugen ist noch nicht flächendeckend so simpel und transparent wie das klassische Tanken an der Zapfsäule. Doch wer will und sich gut informiert, findet gute öffentliche Ladesäulen in seiner Nähe – der Ausbau schreitet voran.

Lest mehr zum E-Mobility Hub.

Tipps fürs Laden an einer öffentlichen Ladesäule

Am besten man informiert sich über die Ladesäulen, die für die nächste Ladung in Frage kommen, bereits im Internet: Sind sie in den größeren Verzeichnissen wie e-tankstellen-finder.com oder dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur gelistet? Gibt es evtl. schon Kommentare und Bewertungen von anderen Nutzern?

Überprüfe zudem, ob der Parkplatz an der Ladesäule auch groß genug ist für dein E-Fahrzeug. Weiterhin sollten die Kosten für die Ladung direkt an der Säule ablesbar bzw. erkennbar sein. Beispielsweise sollte eine Preisangabe wie „Strompreis pro Einheit“ angegeben sein.

Ladesäulen werden oft von einem bestimmten Stromanbieter betrieben. Stelle also vorher sicher, dass du, auch wenn du Strom bei einem anderen Anbieter beziehst, die entsprechende Station nutzen kannst.

Ist das Fahrzeug fertig geladen, mach den Parkplatz frei. Viele öffentliche e-Ladeparkplätze sind nur für den Zeitraum der Ladung kostenfrei verfügbar.

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