22.03.2019

Energiespeicher – nachhaltig Wohnen

schweizstrom-Tipps für mehr Energie zu Hause
Wer energieeffizient sowie nachhaltig Wohnen und sich eine gewisse Unabhängigkeit sichern möchte, kann auf erneuerbare Energien zurückgreifen. Dabei ist in der Regel ein Energiespeicher empfehlenswert, um beispielsweise Wetterabhängigkeit zu vermeiden. Als Anbieter ökologischer Energien bieten wir nützliche Tipps, wie man am besten erneuerbare Energien zu Hause nutzt.

Warum braucht man Energiespeicher?

Der Trend geht immer mehr zum energiebewussten Wohnen. Nullenergiehäuser, die wir euch bereits vorgestellt haben, werden künftig das angestrebte Ziel sein. Um dies umzusetzen, sind in der Regel Energiespeicher nötig. In den meisten Fällen kann man mit Photovoltaikanlagen oder anderen Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, einen Eigenversorgungsanteil von etwa 20 bis 25 Prozent erreichen. Diese Angabe ist natürlich vom Verbrauchsverhalten und der jeweiligen Anlage abhängig. Einen höheren Wert kann man durch eine bedarfsgerechte Anlagenplanung und ein gutes Lastmanagement erreichen. Beim Energiemanagement sind Energiespeicher oft unverzichtbar, um nicht vom Wetter oder den Jahreszeiten abhängig zu sein. Zudem wird morgens und abends, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist oder sogar gegen Null geht, oft mehr Energie verbraucht als um die Mittagszeit. Strom, der gerade nicht benötigt wird, sollte gespeichert werden, um ihn später verbrauchen zu können und die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz zu vermeiden. Der Batteriespeicher kann auch zum Laden des E-Autos oder E-Bikes genutzt werden. Ein Energiemanagementsystem übernimmt dabei die Koordination der Speicherung und der Abgabe des Stroms an die verschiedenen Verbrauchsstellen. Die Steuerung eines derartigen Systems erfolgt oft flexibel über eine App oder ein System-Panel.

Welche Arten von Energiespeichern gibt es?

Es gibt Strom- und Wärmespeicher. Wärme kann sehr einfach gespeichert werden. Bei der Bevorratung elektrischer Energie muss diese zunächst umgewandelt werden. Es gibt zum Beispiel klassische Akkumulatoren oder Speicher, die Strom in Form von chemischer Energie einlagern. Bei der Umwandlung sind allerdings Verluste einzukalkulieren. Für Wärme gibt es beispielsweise Pufferspeicher in Heizungsanlagen oder Latent-Wärmespeicher. Strom kann zum Beispiel mit einem Batteriespeicher mit Blei- oder Lithium-Ionen-Akkumulatoren bevorratet werden.

Was ist beim Energiespeicher zu beachten?

Das Speichersystem sollte entsprechend dem Verbrauchsverhalten ausreichend dimensioniert sein. Dabei sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Ausrichtung der Photovoltaikanlage
  • Größe der PV-Anlage oder einer anderen Anlage, die erneuerbare Energien nutzt
  • Jahresstromverbrauch
  • Nutzungsverhalten: Wann wird viel und wann wird wenig Energie verbraucht?
  • Sollen E-Fahrzeuge als „Stromspeicher“ mitverwendet werden?

Wenn du zu Hause auf regenerative Energien setzt und zusätzliche Energie aus dem Netz benötigst, ist natürlich ein Anbieter sinnvoll, der ebenfalls auf ökologische Energie setzt. Wir bieten Öko-Strom aus 100 % Wasserkraft und CO2-neutrales Gas an. Lass dir hier dein schweizstrom-Energieangebot berechnen.